Private Equity Fonds sind grundsätzlich ein langfristiges Investment. Die Fondslaufzeiten betragen regelmäßig zwischen zehn und fünfzehn Jahren. Es ist jedoch nicht selten der Fall, dass ein Investor seine Beteiligung nicht bis zum planmäßigen Ende halten kann und einen Käufer sucht.
Die Wertermittlung einer solchen Beteiligung ist aufwendig und unterliegt Bewertungsrisiken, da eine Private Equity Beteiligung nicht börsengehandelt wird. Je unsicherer die Bewertung und je dringender dem Verkäufer sein Ausstieg ist, desto größere Sicherheitsabschläge werden im Kaufpreis berücksichtigt.
Der Zweitmarktkäufer erzielt dadurch Vorteile wie eine kürzere Kapitalbindungsdauer, ein geringeres Blind Pool Risiko und eine von Beginn an hohe Investitionsquote. Auflösung mit Ablauf des 31.12. 2016 (= Liquidiationsgebinn)